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NEURO MUSCULAR SYSTEM

25.04.2019 | Functional Training

MIT WENIGEN GRIFFEN DEN SPORTLER VERBESSERN

Die Bedürfnisse des heutigen Kunden sind durch Übungen

allein nicht mehr zu erfüllen. Die Zahl der Menschen, die an

chronischen Rückenproblemen oder sonstigen Bewegungseinschränkungen,

Muskelschwächen, Migräneattacken, chronischer

Müdigkeit, Schlafstörungen, Verdauungsproblemen

etc. leiden, steigt stetig. Meist haben diese körperlichen Probleme

mit Stress zu tun und sind sehr vielfältig.

Kortisol, ein Stresshormon, das in der Nebennierenrinde

produziert wird, nimmt beispielsweise Einfluss auf Stoffwechselvorgänge

und begünstigt die Wirkung der Stresshormone

Adrenalin und Noradrenalin (diese werden im Nebennierenmark

freigesetzt), um die Energie für den „Fight or

Flight“-Mechanismus (Kampf-oder-Flucht-Reaktion) bereitzustellen.

Das heißt, kurz gesagt: OHNE KORTISOL KEINE

POWER. Zu viel dieses Hormons wird allerdings ein Problem,

denn es unterdrückt das Immunsystem. Chronischer Stress,

aber auch Leistungssport und hochintensive Trainingseinheiten

ohne ausreichende Regenerationsphasen halten den

Kortisolspiegel permanent hoch. Das unterdrückt das Immunsystem,

die Anfälligkeit für Krankheiten steigt und die

Nebennieren erschöpfen.

Über den Sartorius-Test lässt sich sehr schnell ermitteln, wie

es um den Energiestatus des Kunden steht, und über Reflexzonen

der Nebennieren wird der schwache Muskel sofort gestärkt.

Diese Power nimmt der Kunde mit in sein Training

oder in seinen Wettkampf. Auch eventuell vorliegende mediale

Knieschmerzen können mit einem schwachen M. sartorius

zu tun haben und durch seine Stärkung verbessert werden.

DER BEWEGUNGSAPPARAT HÄNGT MIT DEN ORGANEN ZUSAMMEN

Dysbalancen im Körper, wie leichte Blockaden in der Wirbelsäule,

zu feste oder instabile Bänderstrukturen etc., führen

zu einer reziproken Verschiebung in einem anderen

Körperteil. So versucht der Körper, das gesamte System

wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Das führt

allerdings dazu, dass die Muskulatur nicht mehr

optimal nerval angesteuert wird und gleichzeitig

auch die biochemischen Prozesse wie Blut-,

Verdauungs- und Lymphfluss durch die veränderte

Körperstatik beeinträchtigt sein können.

Je nachdem, wie groß diese Verschiebungen

sind, kann das die körperliche Leistungsfähigkeit

sowie die muskuläre Kraft ungünstig

beeinflussen. Bei Leistungssportlern äußert

sich das schon bei einem Ungleichgewicht von

wenigen Prozenten, was letztendlich über Sieg

oder Niederlage im Wettkampf entscheiden

kann.

Zudem können diese Dysbalancen auch zu Stagnationen

im Training sowie zu muskulär-faszialen Spannungszuständen

führen und ursächlich verantwortlich für

Müdigkeit, Antriebslosigkeit, Energieverlust und fehlende

Motivation zu körperlicher Betätigung sein.

Beim Sartorius-Test kann der Energiestatus des Kunden ermittelt werden

Der Körper ist ein komplexes System aus vielen Funktionssystemen,

die alle untereinander interagieren. Tritt in

einem Bereich eine Störung auf, beeinflusst das auch die

anderen Systeme.

STÖRUNGEN IM KÖRPER
HABEN FOLGEN

Bereits in den 1960er-Jahren entdeckte Dr. George Goodheart,

Begründer der angewandten Kinesiologie, dass sich

Vorgänge im Körper in der Funktion der Muskeln zeigen.

Langjährige Studien belegen, dass funktionierende Muskeln

abschalten oder in ihrer Funktion eingeschränkt sind, wenn

im System eine Störung auftritt, die der Körper nicht mehr

tolerieren kann1.

Jede Störung führt zu einer Unausgewogenheit und schließlich

auch zu einer Leistungseinschränkung. Ein Großteil unserer

Gesundheit und Leistungsfähigkeit hängt von einem

ausgewogenen neurologischen System ab!

Körper und Geist sind vielschichtig miteinander verwoben

und beeinflussen sich gegen- und wechselseitig2. N.M.S. testet

nicht nur die Funktion einzelner Muskeln, sondern das

gesamte System bis zu den Ursprüngen der Funktionsstörungen.

Jeder Test sendet entsprechende Signale an das Gehirn,

das mit neuronalen Reaktionen und Anpassungen reagiert.

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Max Never

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