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Qualität vor Quantität

07.03.2019 | Functional Training

QUALITÄTSSICHERUNG IM FUNCTIONAL TRAINING DURCH ASSESSMENT, SCREENING UND TESTING

MÖGLICHE LEISTUNGS-DIAGNOSTIKEN

Leistungsdiagnostische Maßnahmen messen beispielsweise mit dem Feldstufentest mittels Atemgasanalyse oder Laktat die Ausdauerparameter, mit dem Romberg-Test oder dem Kipptisch-Test das Gleichgewicht, mit High-Speed-Videokameras und anthropometrischen Modellen die Bewegung, mit Kontaktmatten die Sprunghöhe und mit Kraftmessplatten die Sprungkraft und das dahinter stehende Leistungsvermögen. Mit einem EMG kann die Muskelaktivität bzw. können in standardisierter Situation die Frequenzeigenschaften der Muskulatur registriert werden. Apparativ weniger komplex kann man mit einem Shuttle-Run-Beep-Test die aerobe Wettkampfgeschwindigkeit oder mit der 1RPM die dynamische Maximalkraft messen. Im Functional Movement System sind aktuell vier Tests integriert, die eine praktische Relevanz für das Training haben. Die Details weiterer Tests sind auf den folgenden Seiten zu finden (u.a. von den Autoren Dr. Lutz Graumann und Manfred Günther).

Um zu bestimmen, wie gut das Testergebnis die Realität abbildet, gibt es unterschiedliche Möglichkeiten der Gütebewertung. Oder anders formuliert: Es stellt sich die Frage, inwieweit mit dem Testergebnis realistisch das Ergebnis im Wettkampf vorhergesagt werden kann.

In der Sportwissenschaft gibt es wenige Testszenarien, die nahe an klassische mechanische Bedingungen der realistische Vorhersage herankommen. Lediglich beim Kugelstoßen kommt man bei der Bestimmung des Kugelflugs nahe an das mechanische Ideal ran…

Mehr zu diesem Thema findest Du in der kommenden Ausgabe des Functional Training Magazins. Am besten Du holst Dir gleich hier das Jahresabo für nur 36,-€.

Max Never

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